Waldorfschule ... weitergedacht Master

Hilde Diekamp Farblandschaften Austellung 17. - 31. Oktober 2010
Hilde Diekamp Farblandschaften Austellung 17. – 31. Oktober 2010

Waldorfschule … weitergedacht
Integrierten Bachelor- und Masterentwurf

Diplomoberstufe / Master: Entwurf M09 (12 CP) / Vertieferentwurf M11 (19 CP)

Leistungen Bachelor
Bachelor 5 Semester: Integrierter Entwurf B20 (10 CP)
plus 3 CP vertiefende Leistungen Konstruktion und Gebäudehülle B19a + B19c

Leistungen Master
* 12 CP Entwurf
zusätzlich für Vertieferentwurf ( 19 CP ):
* 1 CP Stegreif
* 4 CP Wahlfach „Organische Architektur ?“ * 2 CP Vertiefung Gebäudehülle

Anmerkung

Bitte Anzahlung der Exkursion von 50 € beim 1. Treffen am Donnerstag, 21.10.10,

sonst keine Teilnahme an Exkursion und Entwurf !

Es besteht eine Präsentationspflicht bei allen Testaten !

Organisation

Sascha Luippold

Betreuung
Sascha Luippold und Heike Matcha
Donnerstags 13:00 bis 17:00

Bildungsgebäude
Die Entwicklung von Schulbauten ist eine der Königsdisziplinen
des entwerfenden und bauenden Architekten. Gleich nach unseren Wohnungen sind unsere Schulen wohl die den Menschen am meisten prägenden Orte. Stehen die privaten Wohnräume in der Entwicklung unserer Kinder im Idealfall für Geborgenheit und familiäre Verlässlichkeit, so stehen die Kindergärten und Schulen für persönliche Neugier und gesellschaftliche Dynamik. Hier lockt die Welt den Menschen und dieser beginnt sich neue Räume zu erobern. Bildungsbauten im weitesten Sinne sind folglich hochgradig öffentliche Orte, die gleichzeitig der individuellen Entwicklung des Einzelnen Raum und Struktur geben müssen. Die Komplexität dieses Wechselspiels von Gemeinschaft und Individuum stellt hierbei hohe funktionale und atmosphärische Ansprüche an die Qualität solcher Bildungsräume, genauso wie die enorme Entwicklungsspanne, die ein Mensch von der Einschulung bis zum Verlassen der Schule durchläuft. Ob eine Annäherung an diese architektonische Herausforderung nun über ein strukturell organisiertes und funktional flexibles Raumkonzept oder eine individualisierte und monofunktionale Komposition von Räumen zu finden ist, bleibt vermutlich bei jeder Aufgabe neu zu prüfen. Es kann jedoch mit Sicherheit festgestellt werden, dass sich ein Konzept der größtmöglichen räumlichen Flexibilität und seriellen Gleichheit immer auch durch seine Defizite bei der Erfüllung ganz spezieller Aufgaben und Anforderungen manifestiert. Und genau mit diesen speziellen Eigenschaften von Bildungsräumen für individualisierte Aufgaben, sei es nun entwicklungs- oder tätigkeitsabhängig, wollen wir uns in diesem Semester beschäftigen.

Downloads

Entwurfsaufgabe_Waldorfschule_weitergedacht_aktualisiert
Daten_Esslingen