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AG Feuer

 
 

Im architektonischen Entwurfsprozess werden Fragen des vorbeugenden Brandschutzes häufig vernachlässigt und tauchen erst später im Planungsprozess als entwurfsbestimmende Größe wieder auf – häufig als negativer Eingriff in die architektonische Konzeption. Die AG Feuer ist mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, die Vorgaben des Brandschutzes als relevanten Lehrbaustein der Architekt*innenausbildung im Curriculum des Masterstudiengangs Architektur zu verankern. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit den brandschutztechnischen Belangen verschiedenster Verordnungen (bis zu 60% der Anforderungen aus den Bauordnungen basieren auf Belangen des vorbeugenden Brandschutzes) wird als wichtige Voraussetzung für die spätere Tätigkeit in der Architektur gesehen.

Die Vermittlung der Inhalte zielt auf die frühzeitige Einbindung brandschutztechnischer Vorgaben in den Entwurfsprozess. Es werden Wege aufgezeigt, wie für brandschutztechnische Problemstellungen qualitätsvolle Lösungen zu finden bzw. zu erfinden sind – eine entscheidende Herausforderung im architektonischen Entwurfsprozess. Die didaktische Konzeption der AG Feuer sieht vor, dass die theoretischen Inhalte mit Experimenten, Versuchsaufbauten oder Simulierungen ergänzt werden, die von den Studierenden erprobt, erlebt und eigenständig erschlossen werden können.

Die AG Feuer profitiert bei der Vermittlung der Inhalte von dem intensiven Austausch mit dem renomierten und international tätigen Ingenieurbüro für Brandschutz mbH hhpberlin und Partnern aus der Industrie – eine entscheidende Komponente bei der Verknüpfung von theoretischer Wissensvermittlung und Anwendung in der Praxis.

 

Lehrende

Anett-Maud Joppien, Prof. Dipl. Ing., M.Arch, Architektin BDA

Ansgar Gietmann, Dr. (Univ. Rom) dottore in architettura (hhp Berlin)

Benjamin Trautmann, Dipl.-Ing. Architekt